Pflegetipps

Wie sich Ihr Baum am längsten frisch hält:

Nur einen frischen Baum kaufen

Es ist auch beim Baumkauf grundsätzlich sinnvoll auf eine regionale Herkunft und frische zu achten. Bei geschlagenen Bäumen kann man die Frische an einer hellen und feuchten Schnittstelle am Stamm erkennen. Zusätzlich kann man auch an einem Zweig entgegen der Wuchsrichtung streichen. Fallen dabei schon Nadeln ab, sollte man die Finger von dem Baum lassen. Um wirklich sicher zu gehen, kann man den Baum aber am besten selber absägen.

Transport- und Pflegehinweise für den langlebigen Weihnachtsbaum der Transport nach Hause

Damit beim Transport Ihres frischen Weihnachtsbaums keine Zweige abbrechen, ist es sinnvoll, den Baum im Netz zu transportieren. Das sorgfältige Verpacken Ihres Christbaums in ein Netz gehört bei uns zum Service. Das Netz kann zu Hause nach dem Aufstellen dann einfach über den gelben Sack entsorgt werden. Optimal wäre der Transport mit dem PKW-Anhänger, aber da nicht jeder einen Anhänger zur Verfügung hat, ist auch ein sicherer Transport im Kofferraum möglich. Beim Einladen und Sichern des Baumes nach dem Kauf gehen wir Ihnen gerne umsichtig zur Hand. Beim Transport Sollte der Baum nicht über längere Strecken auf dem Autodach transportiert werden, da der kalte Fahrtwind ihn sehr schnell austrocknen kann. um dies zu verhindern kann man den Baum zusätzlich mit einer Folie vor dem Fahrtwind schützen.

Transport-Option Oldtimer-Traktor
Transportoption PKW-Anhänger
Transport-Option PKW-Anhänger
Transportoption Winterspass
Transport-Option Winterspaß
Transport-Option Cabrio
Transport-Option Cabrio
Transport-Option Fahrradgepäckträger
Transport-Option Autodach

Die Aufbewahrung vom Kauf bis zum Fest

Der Baum kann bis zum Aufstellen im Wohnzimmer möglichst im Netz an einer sonnen- und windgeschützten Stelle, entweder im Freien oder in einer kühlen Garage mit dem Stamm in einem Wassereimer gelagert werden. Dabei wäre es optimal, wenn am Stamm des Baumes 2-3 cm frisch abgeschnitten werden und der Baum dann direkt in einen Eimer Wasser gestellt wird. Dies verhindert ein frühzeitiges Austrocknen des Baumes bevor er in den eigentlichen Weihnachtsbaumständer überführt wird und erhöht damit die Lebensdauer um etliche Tage.

Warum auch der frischeste Baum ein paar Nadeln verlieren kann

Da bei Nadelbäumen jedes Jahr eine neue Generation von Trieben mit frischen Nadeln wächst und diese Nadeln je nach Art etwa 4 bis 7 Jahre alt werden, ist es völlig normal, dass der Baum die innen liegenden Nadeln abwirft. Dies kann insbesondere nach der Ernte passieren, da diese Stress für den Baum darstellt, was den Abwurf der älteren, innen liegenden Nadeln verstärken kann.Beim Kauf sollte aber darauf geachtet werden, dass die äußeren sichtbaren Nadeln grün und frisch sind, um sicherzustellen, dass der Baum keine Qualitätsmängel aufweist. Die größte Gefahr des Nadelns in der Wohnung droht dem Baum, wenn er unmittelbar vor die Heizung gestellt wird. Besonders in trockenen und warmen Jahren, in denen der Baum bis Weihnachten noch keinen Frost hatte, kann es auch bei frischen Bäumen zu stärkerem Nadelverlust kommen.

Wie und wann man den Baum am besten aufstellt

Das Netz ist nicht nur während des Transports äußerst praktisch, sondern erleichtert auch das Aufstellen erheblich. Stellen Sie einfach den noch im Netz befindlichen Baum in der Wohnung an seinem finalen Platz in einen Christbaumständer mit Wasserreservoir. Da der Baum etwas Zeit braucht, bis die Äste wieder in der richtigen Position sind, sollte man ihn am besten einen Tag vor dem Schmücken aufstellen. Sobald der Baum an seinem Platz steht, schneiden sie mit einer Schere das Netz von unten nach oben auf und entfernen Sie es vorsichtig. Ein Geheimtipp ist das Anbinden des Weihnachtbaums mit stabiler Angelschnur oder dünnem Rosendraht an einem in der Decke befestigten Hacken. Dann steht er gerade und fällt sicher nicht um.

Warum der Baum im Zimmer gegossen werden sollte

Ein etwa 2 Meter hoher Weihnachtsbaum benötigt täglich bis zu 2 Liter Wasser. Daher ist ein Christbaumständer mit Wasserreservoir ein Muss für jeden Weihnachtsbaum, damit die Schnittfläche des Baumes jederzeit im Wasser steht und er lange Freude macht. So kann er die Feuchtigkeit gut aufnehmen, sofern er wie oben beschrieben vor dem Aufstellen 2-3 cm frisch angeschnitten wird. Zusätze zum Wasser, wie sie auch für Schnittblumen verwendet werden, welche den Baum länger frisch halten sollen, sind nicht nötig, schaden in der Regel aber auch nicht.

Wie auch der Weihnachtsbaum im Topf wieder angeht

Falls Sie einen Baum mit Wurzel bevorzugen, sollten Sie darauf achten, dass er einen genügend großen Wurzelballen hat. Gerne graben wir Bäume bis 1,5m Höhe für Sie aus oder leihen Ihnen einen professionellen Spaten. Für die Wahl des Baumes mit Ballen spielt die Sorte keine so große Rolle, allerdings verlieren die Weihnachtsbäume beim Ausstechen einen Großteil der Wurzel. Daher sind Sie nach dem Auspflanzen in den heimischen Garten in den ersten beiden Jahren, besonders bei Trockenheit auf zusätzliche Bewässerung angewiesen. Zusätzlich empfiehlt es sich, den Baum für die ersten Jahre mit einem stabilen Pfahl zu stützen, damit nicht bei jedem Windstoß die frischen und empfindlichen Wurzelspitzen wieder abreißen und der Baum ordentlich Fuß fassen kann. Die Anwuchswahrscheinlichkeit ist dabei ordentlich mit dem Spaten ausgestochenen Bäumen bei den eher flach wurzelnden Blaufichten höher als bei den besonders tief wurzelnden Nordmanntannen. Daher gilt besonders bei Nordmanntannen mit Ballen der Grundsatz, dass ein kleiner Baum eine größere Chance hat wieder anzuwachsen.

Und nach Weihnachten?

Nach den Feiertagen fragt sich so mancher: Wohin mit dem Weihnachtsbaum?
Weihnachtsbäume gehören nicht in den Hausmüll, sondern werden in den meisten Gemeinden an bestimmten Tagen oder Orten abgeholt.
Besonders als Gartenbesitzern sollte man den Baum aber nicht einfach wegwerfen. Denn auch Wurzellose Weihnachtsbäume können noch ein zweites Mal genutzt werden.
Die abgeschnittenen Zweige können im Garten gerade im Winter von besonderem Nutzen sein, selbst wenn sie nur noch spärlich mit Nadeln besetzt sind. In mehreren Lagen übereinander gelegt, schützen die Zweige empfindliche, jetzt schon austreibende Blumenzwiebeln und Stauden vor eventuellen Frostschäden.
Auch als Verdunstungsschutz können die Zweige dabei helfe andere Pflanzen zu schützen. Besonders sinnvoll ist das bei immergrünen Gehölzen, wie Rhododendron, Azalee, Kirschlorbeer und anderen. Diese Pflanzen erfrieren bei stärkeren Frösten selten. Sie neigen aber dazu zu vertrocknen, weil sie aus einem tiefgefrorenen Boden kein Wasser mehr erschließen können, jedoch weiterhin welches über die Blätter verdunsten. Da dieser Wasserverlust bei sonnigem Wetter besonders stark ist, können die Zweige des ehemaligen Weihnachtsbaums dann für Beschattung und Verdunstungsschutz sorgen.

Bei Fragen zu Ihrem Baum kontaktieren Sie uns gerne unter 01701676352